Innenarchitektur und Virtual Design räumen bei CommAwards ab

Sozusagen „fette Beute“ konnte der Fachbereich Bauen und Gestalten bei den diesjährigen CommAwards machen. Gleich vier Projekte der Studiengänge Virtual Design und Innenarchitektur wurden von den Commclubs Bayern ausgezeichnet, die kreative Kampagnen und Kommunikationslösungen aus ganz Deutschland begutachten und die besten Talente ehren. Zweimal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze und eine Shortlist-Nominierung räumten die studentischen Projekte ab und konnten sich damit ganz ungeniert unter den Profis behaupten.

Im Detail ausgezeichnet wurden:

Zum Desert gibt’s noch ein tolles Statement aus der Jury von Prof. Uwe Brückner zur PS Herald:

Studentischen Projekten sagt man gerne Realitätsfremde oder Realisierungsferne nach, weil sie entweder die professionelle Reife nicht haben (können) oder wenig inhaltskonsistent sind. Nicht so das Projekt PS Herald Virtueller Tauchgang. Die Jury war begeistert vom enthusiastischen Engagement, der überzeugenden Professionalität der Studierenden im Umgang mit VR und dem Mut mit internationalen Professionals, wie den Under Water Archaeologists des National Maritime Museum of Australia, auf Augenhöhe zu arbeiten. Besonders beeindruckt waren die Juroren von der Anwendung von VR als Instrument der virtuellen Rekonstruktion des gesunkenen Raddampfers auf der Basis nur weniger vergleichbarer Grundlagen, noch dazu über eine Distanz (Kaiserslautern – Sydney) von 9.000 nautischen Meilen hinweg. Die Anwendung von VR zur Hybridisierung von realen Orten (Debrisfeld) und re-inkarnierten Objekten (Raddampfer) kommt einer virtuellen Hebung gleich, einer zukunftsweisenden VR-Archäologie mit Signalwirkung. Ein absolut goldwürdiges Projekt, zur Nachahmung empfohlen. Die Jury will diesen Award ausdrücklich auch als Würdigung der betreuenden Dozenten und Wissenschaftler verstanden wissen und als Ansporn zu weiteren Kooperationen ähnlichen Kalibers.

Wir freuen uns und gratulieren den Gewinnern!